Im Halbfinale des Frauen-Doppelzweiers bei der Ruder WM im Amsterdam war die Tagesform von Lisa Gutfleisch und Sarah Wibberenz (Heidelberger RK und RC Havel Brandenburg) nicht gut genug, um sich für das A-Finale zu qualifizieren. Mehr als der sechste Platz war für das deutsche Boot nicht drin, die Enttäuschung war groß. Auf den Drittplatzierten Polen fehlten schon sechs Sekunden. „Nach dem Vorlauf hatten wir schon erwartet, etwas mehr in den Wettkampf eingreifen zu können. Die ersten 300 Meter waren in Ordnung, dann ist der Abstand einfach zu groß geworden. Bei diesen Gegnern haben wir im Weltcup schon besser ausgesehen“, sagte Bundestrainer Marcin Witkowski. Lisa ergänzte. „Wir haben alles gegeben, aber wir konnten die Geschwindigkeit heute einfach nicht mitgehen. Es ist schwer zu sagen, an was es gelegen hat. Wobei, ruderisch sind wir zufrieden mit dem Rennen“.
Im B-Finale am Freitag, 28.8.2026 um 14h02, soll es einen guten WM-Abschluss geben. Im Doppelzweier, denn zum Glück sitzen beide am Sonntag, 30.8.2026, um 15h08 im deutschen Mixed-Achter, dem letzten Rennen der diesjährigen Ruder-WM. In dieser Bootsgattung haben sie bei den Europameisterschaften in Varese vor 4 Wochen hinter Rumänien die Silbermedaille gewonnen. Und hatte sichtlich Spaß an dem Wettkampf. Es geht gegen Titelverteidiger Rumänien, die Niederlande, die USA, die Schweiz und Frankreich.
Text: Thomas Palm
Foto: Benedict Tufnell (rudern.de)