2 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze bei der Deutschen Jugendmeisterschaft am vergangenen Wochenende in Krefeld
Zu einem spontanen Empfang am Fahnenmast am gestrigen Sonntagabend hatte der Klub geladen um seine erfolgreichen Junior*innen nach den deutschen Meisterschaften zu würdigen.
Unser neuer Sportvorstand Knut Zöllner ließ es sich nicht nehmen in einer kurzen Rede die Aktiven und unseren Trainer René Modrak, unterstützt von Manuel Mützel, großes Lob zu zollen. René hatte die Rennmannschaften akribisch vorbereitet, es war eine Hitzeschlacht in Krefeld. Nachdem die Hoffnungsläufe aus dem Programm genommen wurden, mussten kurzfristig auch die B-Finals weichen um in Blöcken die Rennen durchführen und die Sieger*innen ehren zu können.
Gleich 2 Goldmedaillen erruderte unsere Riemen-Crew Clara Voget und Hannah Mack: den Aufschlag machten sie am Sonntagmorgen im Vierer-ohne-Steuerfrau. Mit einem Blitzstart, den sie bis zur Ziellinie verteidigen konnten, ließen sie den vier gegnerischen Booten keine Chance. Zwei Stunden später siegten sie auch im Zweier ohne Stfr. überlegen. Hier hatten insgesamt 13 Boote gemeldet. Mit dieser Leistung in einer überaus erfolgreichen Saison haben sie sich für den Baltic Cup qualifiziert.
Pascal Hamann Velasco und Tobia Lovera hätten es im leichten Junior B-Doppelzweier gegen die Mainzer Mannschaft fast geschafft. Am Ende fehlten 8/10 Sekunden auf Gold. Und auch im leichten Doppelvierer zusammen mit Paul Roder, dem Mannheimer Konstantin Köster und gesteuert von Carlo Johnsson fehlten am Ende 1,3 Sekunden für den Sieg. Sie hatten alles gegeben, sind das beste Rennen der Saison gefahren und freuten sich aber alle über die Silbermedaillen.
Felicia Marty, Gero Focken und Henrik Pießnack hätten bei einem normalen Regattaverlauf in den B-Finals starten dürfen. Sie hatten dadurch früher frei. Lediglich Felicia hatte noch einen Start. Diesen als Steuerfrau im leichten 4x aus Nürtingen und Stuttgart. Diese Chance nutzte sie und konnte am Ende froh die Bronzemedaille in Empfang nehmen.
Der kurze und gut getimten Empfang endete mit einem dreifach Hipp-Hipp-Hurra und dann durften die Aktiven endlich kaputt und die meisten ohne Stimme nach Hause.
Ein ausführlicher Regattabericht folgt noch!
Text + Fotos: Thomas Palm