Riesige Anerkennung für den HRK: Beim SportAward Rhein-Neckar im Mannheimer Rosengarten überreichte Olympiasiegerin Malaika Mihambo am Montagabend den Award Top Vorbild – Verein an Abteilungsleiter Holger Xandry und Projektinitiator Steffen Liebig. Geehrt wurde der Klub in dieser Kategorie, die besonderes gesellschaftliches Engagement während der Corona-Zeit auszeichnet, für seinen digitalen Corona-Trainingsguide, der bei der Fachjury einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Nachdem Mitte Oktober die Nominierung des Heidelberger Ruderklubs für die Kategorie Top Vorbild – Verein auf der Pressekonferenz im SNP Dome bekanntgegeben wurde, konnte man sich im Klub leise Hoffnungen auf den Gewinn des renommierten SportAwards Rhein-Neckar machen, welcher von der Metropolregion Rhein-Neckar ins Leben gerufen wurde. In einem Rhythmus von zwei Jahren werden exklusiv alle Sportlerinnen, Sportler, Mannschaften, Trainer, Talente und Persönlichkeiten geehrt, die für die Ideale und Werte der Region eintreten und sie mit vorbildlichem Auftreten positiv nach außen tragen.

Vor dem versammelten Publikum, in dem neben aktiven Spitzensportlern auch zahlreiche prominente Laudatoren wie Franziska van Almsick, Uwe Gensheimer (Foto: Michael Sonnick) , Reiner Calmund, Günther Oettinger und Christoph Daum waren, verkündete Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo die positive Nachricht für alle Klubanhänger: der Heidelberger Ruderklub setzte sich mit seinem Projekt „Digitaler Corona-Trainingsguide“ gegen den FV Berghausen e.V. und den TC Limburgerhof e.V. durch, die sich ebenfalls mit sozialen Projekten im Zuge der Corona-Pandemie einen Sonderapplaus des Publikums verdienten. Für den HRK nahmen Abteilungsleiter Holger Xandry und Projektinitiator Steffen Liebig den Preis mit großer Freude entgegen und beantworteten auf der Bühne die Fragen von RTL-Moderatorin Ulrike von der Groeben und RON-TV-Moderator Oliver Sequenz.

Der Heidelberger Ruderklub möchte sich an dieser Stelle bei allen tatkräftigen Unterstützern bedanken, ohne die die erfolgreiche Umsetzung des Projekts nicht möglich gewesen wäre. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche und über 50 Erwachsene konnten allein im HRK von diesem Projekt während der Corona-Zeit unmittelbar profitieren.

 

Das Projekt in der Kurzvorstellung

Im zurückliegenden Jahr ist es dem Heidelberger Ruderklub gelungen seine Jugendarbeit auf einem hohen Niveau fortzusetzen. Die kurzfristige und erfolgreiche Umstellung auf digitale Trainingsangebote war nur dank einer unglaublichen Teamleistung möglich und bildet neben den verstärkten Bemühungen in der Ausbildung der Nachwuchstrainer, die zentralen Bemühungen des Vereins ab. Zudem wurden u.a. Präventionsveranstaltungen zum Thema Gewalt-, Alkohol- und Drogenprävention durchgeführt sowie ein Kita- und Schulprojekt realisiert.

Kategorievorstellung Top Vorbild – Verein

In Zusammenarbeit und mit großzügiger Unterstützung der BKK Pfalz hatten alle Vereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar die Gelegenheit, sich mit ihrem außergewöhnlichen Corona-Projekt und gesellschaftlichem Engagement während der Corona-Zeit für die Kategorie “Top Vorbild – Verein” zu bewerben. Martina Stamm, Leiterin der Unternehmenskommunikation der BKK Pfalz, erzählt zu den Hintergründen der Verleihung: „Die vielen Sportvereine in der Region leisten durch ihr großartiges ehrenamtliches Engagement einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Die Vereinsarbeit legt nicht nur die Grundlage für einen erfolgreichen Leistungssport, sie fördert maßgeblich die Prävention in der Breite und Vielfalt der Gesellschaft. Deshalb freuen wir uns, den Award in der Kategorie „Top Vorbild Verein“ verleihen zu dürfen.“