Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

Lisa Gutfleisch erfolgreich in die neue Saison gestartet

Weltklasse und hohe Leistungsdichte beim Ergotest und der Langstrecke der Nationalmannschaft in Leipzig. Die HRK-Vize-Europameisterin und 3. Der Ruderweltmeisterschaften von 2025 startete am vergangenen Samstag an 2 Wettkampftagen am Bundesstützpunkt Leipzig. Zudem wurde sichtbar: das neue Trainingskonzept greift. In sämtlichen Disziplingruppen wurden Leistungssteigerungen sichtbar, zahlreiche Athletinnen und Athleten stellten persönliche Bestwerte auf. Entsprechend gehen die DRV-Kader mit Rückenwind aus dem Wintertraining in die entscheidende Phase der Saisonvorbereitung.

Frauen-Skull: Fünf Athletinnen unter 6:40 Minuten

Im Frauen-Skull wurde die positive Entwicklung besonders deutlich. Gleich fünf Ruderinnen blieben unter der prestigeträchtigen Marke von 6:40 Minuten: Hier siegte Juliane Faralisch in 6:31,6 Minuten, vor Alexandra Föster in 6:33,4 Minuten, Dritte wurde Charlotte Burgdorf in 6:38,7 Minuten. Nicht ganz unter die magischen 6:40 schaffte es Lisa Gutfleische als Neunte in 6:47,5. Sie verfehlte ihre persönliche Bestzeit allerdings nur um eine halbe Sekunde und konnte das sehr gut einordnen: „ich habe Anfang der Woche noch andere Ergo-Tests gemacht und war noch nicht komplett erholt“.

Faralisch und Schendekehl teilen sich den Sieg

Am darauffolgenden Sonntag ging es dann in den Kleinbooten auf die 6 km-Langstrecke. Im Frauen-Einer teilten sich zwei Athletinnen den Sieg auf der Langstrecke. Juliane Faralisch, die bereits die Schnellste auf dem Ergometer gewesen war, und Tabea Schendekehl kamen jeweils nach 24:11 Minuten ins Ziel. Rang drei ging mit sechs Sekunden Rückstand an Frauke Hundeling (24:17). Lisa Gutfleisch, die sich ebenfalls sehr gut präsentierte, ruderte nur 5 Sekunden dahinter mit der viertbesten Zeit und ist nach diesen beiden Wettkampftagen schon deutlich weiter als im letzten Jahr, als sie sich von einer schmerzhaften Handoperation erholen musste.

Nach den guten Leistungen auf dem Ergometer zeigten sich Deutschlands beste Ruderinnen und Ruderer auch auf der Langstrecke in Leipzig gerüstet für die neue Saison, deren Höhepunkt die Weltmeisterschaft Ende August in Amsterdam sein wird. „Gute bis sehr gute Leistungen“ beobachtete Cheftrainer Marcus Schwarzrock, „die Neuausrichtung des Trainings hat sich auch auf dem Wasser positiv bemerkbar gemacht. Alle ziehen gut mit. Nun hoffe ich, dass wir bis zur Deutschen Kleinboot-Meisterschaft in drei Wochen in München keine weiteren Ausfälle hinnehmen müssen“, sagte Schwarzrock.

Text:                   Hans Strauss und Tom Palm

Fotos:                rudern.de

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