Mit fünf wichtigen Punkten hat sich das Team eine gute Ausgangsposition erarbeitet, um die Relegation weiterhin zu vermeiden und den Blick nach oben zu richten. Der Start in die Partie war vielversprechend: Eine frühe 14:0-Führung zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Allerdings offenbarte sich im weiteren Verlauf ein bekanntes Problem, denn ähnlich wie bereits im Spiel gegen den TSV agierte das Team im Kickspiel zu ungestüm und verlor wiederholt entscheidende Duelle. Besonders ärgerlich war, dass zwei der drei gegnerischen Versuche aus Luxemburg praktisch Geschenke waren und den Gegner unnötig zurück ins Spiel brachten.
Für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgte die Rote Karte gegen Markus Bachofer nach einem Cleanout gegen die Schulter – eine aus Sicht des Teams sehr harte Entscheidung. Erschwerend kam hinzu, dass keine offiziellen Linienrichter im Einsatz waren, sodass der ansonsten souverän leitende Schiedsrichter diese Szene ohne zweite Meinung bewerten musste. Laut seiner eigenen Einschätzung traf der initiale Kontakt klar die Schulter, weshalb nun auf eine möglichst kurze Sperre gehofft wird.
Offensiv ließ die Mannschaft zwar noch einige Chancen liegen, dennoch waren die fünf erzielten Versuche teilweise stark herausgespielt und zeigen, dass sich das Angriffsspiel Schritt für Schritt in die richtige Richtung entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier bereits ein deutlicher Fortschritt erkennbar. Nun richtet sich der Fokus auf das kommende Spiel gegen Hannover 78, gegen die im Hinspiel die schwächste Saisonleistung gezeigt wurde – entsprechend groß ist der Wille zur Wiedergutmachung. Mit der möglichen Rückkehr von Kapitän Andrew Reintges könnte das Team zusätzlich an Stabilität gewinnen. Ein weiterer Sieg würde den Verbleib in den Top 4 sichern, während man sich bei einer Niederlage zunächst im Mittelfeld einordnen müsste.
Weiter gehts am Samstag, den 21.3.2026, um 14 Uhr gegen Hannover 78!
