Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

Start beim Heinekencup

Als Auftakt in die Regatta-Saison fand das Heineken Roeivierkamp am 14. & 15.März in Amsterdam statt.

Der HRK war hier mit einer Delegation aus einem gesteuerten Frauen Doppelvierer und einem Männerachter vertreten. Dass hier auch der Frauen Vierer gesteuert fahren musste, lag an der überaus kurvigen Strecke.

Neben den vielen Kurven hat der Heineken Cup außerdem die Besonderheit, dass die beste Mannschaft über vier verschiedene Distanzen ermittelt wird. So werden am Samstag erst 2500m und direkt im Anschluss ein 250m Sprint gefahren. Am Sonntag gibt es erst eine 5km Langstrecke und nach kurzer Pause dann nachmittags 750m im Parallelsprint gegen das Boot, dass über die vorhergehenden Distanzen die ähnlichste Zeit gefahren ist. Bei einem sehr internationalen Feld unter anderem aus Großbritannien, USA, Spanien und Deutschland sowie den Gastgebern, den Niederlanden, war die Konkurrenz nicht zu unterschätzen.

Nils, Co-Schlagmann des Männerachters, empfand das 5000m Rennen als das spannendste und ruderisch beste Rennen des Wochenendes: „Hier war das Racing das Beste, mit engen Kurven und knappen Überholmanövern.“ Rückblickend brachte das Rennen von drei Achtern nebeneinander um die beste Kampf-Linie einen ganz besonderen Nervenkitzel, vor allem bei der Steuerfrau Viktoria.

Helene, Schlagfrau des Doppelvierers, zustimmte der Meinung von Nils zu: „Besonders die erste Hälfte der 5000m haben Spaß gemacht.“ Sie empfand jedoch die chaotischen Bedingungen vor dem Start als herausfordernd, da das dichte Gedränge von über 100 Booten bei langer Wartezeit vor dem Start in der ein oder anderen schwierigen Situation endete. Dazu kam, dass der Frauen Doppelvierer am Samstag beim 2500m Rennen auch noch von  einem Hagel- und Regenschauer überrascht wurde, sodass die Frauen komplett durchnässt und durchfroren in ihr Rennen starten mussten.

Dies hat aber die Stimmung nicht gedrückt. Die Sportler hatten viel Spaß und zeigten starke Rennen an diesem Wochenende. Neben den ruderischen Highlights wurde dann natürlich die Gelegenheit genutzt, Amsterdam zu erkunden.

Die Arbeitende Fraktion der Mannschaften hat sich dann am Sonntagabend auf den Heimweg gemacht, während einige Studierende für die legendäre Studentenparty des Rudervereins Nereus geblieben sind.

Alles in Allem ein sehr erfolgreiches Wochenende, gerne nächstes Jahr wieder!

Autor:                Renko Müller

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