Der HRK konnte im Sonntagsspiel der Rugbybundesliga den RC Luxemburg mit 35:25 bezwingen und den wichtigen Offensivbonuspunkt für mindestens vier erzielte Versuche bereits in der 1. Halbzeit klar machen.

Der Klub startete druckvoll und ließ den Luxemburgern in der 1. Halbzeit nahezu keine Chance. Vier Versuche von Hohl, Kleebauer, Lammers und Schröder sowie drei Erhöhungen von Liebig brachten den HRK zur Halbzeit mit 26:7 in Führung.

Die Entscheidung schien in der 2. Halbzeit früh gefallen als Liebig mit einem Straftritt den RC Luxemburg außer Reichweite von drei erhöhten Versuchen brachte. Doch der Klub agierte darauffolgend zu leichtsinnig und ließ zwei klare Einlaufchancen in zwei gegen eins Situationen vor dem Malfeld liegen. Nach der Herausnahme von Nationalspieler Jörn Schröder, um diesen für das Länderspiel gegen Polen zu schonen und Patrick Schliwa geriet der Klubmotor jedoch ins Stottern. Die Luxemburger bestraften den Klub mit sehenswerten Angriffen und kamen kurz vor Schluss nochmal in Schlagdistanz, ehe Loris Geibel in der Schlussminute den Deckel für den Klub drauf machte.

Für den HRK geht es nun in die Länderspielpause, bevor in zwei Wochen das Gastspiel beim TV Pforzheim auf dem Programm steht. Bleibt zu hoffen, dass die Nationalspieler Schröder, Lammers und Mathurin ohne Verletzungen aus Polen zurückkommen, damit gegen die Pforzheimer der nächste Sieg gelingen kann.

So spielte der Klub
1 Schröder 2 Biskupek 3 Kleebauer 4 Ovchinnikov 5 Michels 6 Ulka 7 Schliwa 8 Barber 9 Mathurin 10 Hohl 11 Murphy 12 Neureuther13 S. Liebig 14 Vassiliadis 15 Lammers

16 Kessel 17 Geibel

Punkte für den Klub
Liebig (9) Hohl, Lammers, Geibel, Kleebauer, Schröder (je 5)

The Dubliner Man of the Match
Markus Ulka