Wie bereits das Qualifikationsturnier vor 4 Wochen wurde auch die deutsche Meisterschaft im 7er Rugby der Damen an diesem Wochenende beim Karlsruher SV ausgetragen. Stark ersatzgeschwächt ohne die 7er-Nationalspielerinnen, dafür mit einer Gastspielerin aus Stuttgart im Gepäck, waren die HRK-Damen mit nur 11 Spielerinnen angereist. Den ersten Turniertag beendeten sie dennoch mit Spielen gegen Nürnberg (17:14), Karlsruhe (29:10) und den RK03 Berlin (26:5) auf einem starken dritten Platz. Am 2. Tag konnten sie dann glücklicherweise mit einem vollen Kader starten. Im Viertelfinale trafen sie auf die sechstplatzierten Karlsruherinnen, ließen ihren Gegnerinnen keine Chance ins Spiel zu kommen und sicherten sich mit 20:0 den Einzug ins Halbfinale. Dort trafen sie auf die sehr physischen Damen des USV Potsdam und gerieten zunächst durch einen schnellen Versuch der Gegnerinnen zu Beginn der Partie unter Druck. Doch die Zebra-Sternchen blieben davon unbeeindruckt, konterten ihrerseits, mussten jedoch in der ersten Halbzeit noch einen weiteren Versuch plus Erhöhung hinnehmen, bevor sie das Spiel in der zweiten Hälfte mit 33:14 klar für sich entscheiden konnten. Im Finale warteten dann die Kölsche Mädcher. Hier war für die Zebras, die zu diesem Zeitpunkt nur noch 9 spielfähige Spielerinnen hatten, leider außer einem Versuch zur Ehrenrettung, nichts zu holen und die Domstädterinnen sicherten sich absolut verdient den zweiten deutschen Meistertitel in dieser Saison mit 5:43. Trainer Dasch Barber konnte die Damen aufgrund seines Einsatzes für die deutsche Nationalmannschaft gegen Portugal nicht begleiten, dafür sprang Svetlana Heß als Ersatz ein und zeigte sich am Ende unglaublich stolz auf die jungen Wilden.

Kader: Johanna Alfs, Mona Bieringer, Lara Bürger, Romy Fischer, Sophie Hacker, Theresa Hauth, Alicia Hohl, Kathrin Schmitt, Tina Schucker, Jaqueline Späth, Esther Tilgner, Ina Anwander (Stuttgart).