Es ist das mit Spannung erwartete Derby in der Rugbybundesliga, das am kommenden Samstag um 15 Uhr eine besondere Brisanz birgt. Wenn der HRK mit einem Bonuspunktsieg gewinnt und gleichzeitig die RG Heidelberg punktlos halten kann, übernimmt der HRK den kaum noch für möglich gehaltenen 3. Tabellenplatz bei nur noch einem ausstehenden Spiel.

Um für das Spitzenspiel bestens gerüstet zu sein, bat Trainer Pieter Jordaan zu zusätzlichen Trainingseinheiten am Montag, welches der Klub in einer gemeinsamen Einheit mit der Frauenmannschaft nutzte, um an den Basic-Skills zu arbeiten. Vor allem im Spiel gegen Pforzheim wurde deutlich, dass sich der amtierende Deutsche Meister immer wieder durch kleine Handlingfehler selbst um den Lohn seiner Mühen und den Gegner unnötig leicht ins Spiel bringt.

„Unsere Verteidigung war in den letzten beiden Spielen hervorragend. Nach dem Sieg über Tabellenführer Frankfurt, sind wir gegen Pforzheim aber zu sorglos mit eigenen Bällen umgegangen und wurden eiskalt ausgekontert. Das Comeback nach 18 Punkten Rückstand zeigte dabei wieder einmal die Charakterstärke unserer Mannschaft, darauf würden wir aber gegen die RGH gerne verzichten und von Anfang an unser Spiel aufziehen. Die RGH lauert nämlich genau auf diese Konterchancen und das möchten wir von Beginn an unterbinden“ so Pieter Jordaan vor dem Harbigwegderby.

Personell muss Jordaan dieses Mal jedoch auf einigen Positionen umbauen. Neben 7er Nationalspieler Niklas Hohl (für Deutschland im Einsatz) muss der HRK auch auf Timo Vollenkemper und Sturmtank Benedikt Rehm verzichten. Dafür kehren mit Markus Ulka und Andreas Kerber zwei vielseitig einsetzbare Spieler zurück in den Kader.