Für den HRK stehen in diesen Tagen die entscheidenden Spiele im Kampf um die Herbstmeisterschaft an. Nach der fast dreiwöchigen Bundesligapause, die den internationalen Einsätzen des Ruderklubs geschuldet waren, möchte das Team der beiden Kapitäne Pierre Mathurin und Sebastian Ferreira am Samstag gegen die wiedererstarkten Frankfurter die nächsten 5 Punkte verbuchen.

Nach den kräftezehrenden Europapokalspielen gegen Calvisano und Batumi gibt es für die Klubler im Jahresendspurt keine Verschnaufpause. Bereits am kommenden Mittwoch wartet das ewig junge Duell mit dem schwächelnden Vize-Meister TV Pforzheim. Doch zunächst gilt es die volle Konzentration auf das Auswärtsspiel beim SC 1880 Frankfurt zu richten, die in dieser Saison unter anderem bereits eben jenen TV Pforzheim in die Schranken weisen konnten, zuletzt jedoch gegen den TSV Handschuhsheim das Nachsehen hatten.

Für die Partie gegen den SC 1880 Frankfurt bereitet Trainer Pieter Jordaan vor allem die Spielmacherposition Kopfzerbrechen. Sowohl Hagen Schulte (Muskelfaserriss) als auch Raynor Parkinson (Schulterprobleme) und Sean Armstrong (Bänderriss) fallen verletzungsbedingt aus, sodass der Meister hier wohl improvisieren muss. Außerdem wird Prop Jörn Schröder aufgrund seiner im Spiel gegen Batumi erlittenen Schnittwunde noch mindestens eine Woche ausfallen. Jaco Otto muss aufgrund seiner Roten Karte weiterhin von der Seitenlinie aus zuschauen und Michael Poppmeiers Einsatz ist wegen einer Wadenverhärtung ebenfalls stark gefährdet.

„Die Frankfurter haben in dieser Saison bereits mehrmals gezeigt wie gefährlich sie sein können, deshalb müssen wir von Beginn an hellwach sein und deren Spielfluss so früh wie möglich unterbinden. Letztes Jahr hatten wir dies nicht geschafft und mussten bei unserem 17:6 Sieg in Frankfurt lange Zeit hart arbeiten, das wollen wir dieses Mal besser machen“ äußert sich Klubtrainer Pieter Jordaan.