Es war das erwartete packende Derby am Kirchheimer Harbigweg zwischen der gastgebenden RG Heidelberg sowie dem Heidelberger Ruderklub, bei dem beide Mannschaften über 80 Minuten hinweg mit dem Rugbyball ununterbrochen nach vorne stürmten. Nach einer ganz starken Leistung konnte der Klub, trotz eines frühen 0:3 Rückstandes, am Ende hochverdient mit 53:10 als Sieger den Platz verlassen.

Angeführt von einem bärenstarken Verbinder Sean Armstrong, der den verletzten Raynor Parkinson ersetzte, dominierte der Klub das Spielgeschehen von Beginn an und ließ die gefährliche Hintermannschaft der Gastgeber nie zur Entfaltung kommen. Während der Klub in der 1. Halbzeit noch einige Chancen liegen ließ und seine Dominanz, trotz solider Halbzeitführung, noch nicht so recht in Punkte umwandeln konnte, sicherte der Klub mit drei schnellen Versuchen in der 2. Halbzeit bereits vorzeitig den offensiven Bonuspunkt. Die nie aufgebenden Gastgeber attackierten aus allen Lagen bis zur letzten Sekunde, fanden allerdings nur einmal eine Lücke in der ansonsten ganz starken Verteidigung des HRK.

Insgesamt acht Versuche, von denen Armstrong fünf erhöhen konnte. sowie einen Straftritt sorgten letztendlich für den auch in der Höhe völlig verdienten Sieg des Vize-Meisters.

Dank der gleichzeitigen überraschenden Niederlage des TV Pforzheim gegen den TSV Handschuhsheim, hat der HRK nun sogar wieder ein Heim-Halbfinale in der eigenen Hand. Dafür muss der Klub, der wohl in den nächsten Spielen zumindest auf einige seiner 7er Nationalspieler wird verzichten müssen, die verbleibenden Spiele gegen den TSV Handschuhsheim, den TV Pforzheim, den SC 1880 Frankfurt sowie den RC Luxemburg gewinnen.