Wenn am Sonntag um 16 Uhr Schiedsrichter Kilian O’Brien die Partie RG Heidelberg gegen den Heidelberger Ruderklub anpfeift, dann stehen sich die beiden aktuell besten Heidelberger Teams gegenüber, die beide mit einem Sieg eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug ins DM-Halbfinale erzielen möchten.

Nach der knappen 21:28 Niederlage aus dem Hinspiel, bei der HRK allerdings auch auf viele Leistungsträger verletzungsbedingt verzichten musste, möchte das Team des wiedergenesenen HRK Kapitäns Kehoma Brenner am Wochenende die Machtverhältnisse am Harbigweg gerade rücken. Positiv für beide Mannschaften und vor allem für die Rugbyfans der Region ist, dass der Deutsche Rugby-Verband zu Wochenbeginn alle deutschen 7er Nationalspieler für das Spiel freigegeben hat. Bei beiden Vereinen tummeln sich nämlich nicht weniger als 13 aktuelle 7er Nationalspieler im Kader, auf beiden Seiten sechs an der Zahl, was für die Zuschauer auf ein wahres Offensiv-Spektakel mit offenem Visier hoffen lässt.

Beim Klub sind im Vergleich zur Vorwoche Harris Aounallah, Pierre Mathurin, Niklas Hohl und Anjo Buckman neu im Kader und werden der HRK Hintermannschaft ein komplett neues Gesicht verleihen. Steffen Liebig, der bereits in der Vorwoche gegen den RK Heusenstamm zu einem Kurzeinsatz kam und Raynor Parkinson, dessen Einsatz sich nach überstandener Ellenbogen OP allerdings erst am Spieltag selbst entscheidet, komplettieren die Riege der 7er Nationalspieler. Ebenfalls erfreulich ist die mögliche Rückkehr von Nationalspieler Michael Poppmeier in die Startformation. Poppmeier hatte nach schwerer Knieverletzung gegen den RK Heusenstamm erst in der Vorwoche sein Comeback gefeiert.

„Wir wissen es wird ein verdammt hartes und schnelles Spiel gegen die RG Heidelberg, aber für genau solche Endspiele trainieren wir das ganze Jahr über hart. Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und mit der Rückkehr unserer 7er Nationalspieler haben wir nochmals frischen Wind in den Kader bekommen. Wir sind bereit über die vollen 80 Minuten zu gehen und wollen unseren Ausrutscher aus der Hinrunde vergessen machen“ so ein topmotivierter Kapitän Kehoma Brenner vor der Partie.