HRK verteidigt Meistertitel in Berlin

Der Heidelberger Ruderklub ist der alte und neue Deutscher Meister der 1.Rugbybundesliga. Vor 1100 Zuschauern, die einen gnadenlos effektiven Meister erlebten, bezwang der HRK die RG Heidelberg mit 47:12 und sicherte sich damit den insgesamt 14. DM-Titel der Klubhistorie.

Der HRK hat seine dominante Saison in der Rugbybundesliga mit dem Meistertitel gekrönt. In gewohnter Manier dominierte der HRK, welcher unter der Woche vom Ausschluss aus dem European Challenge Cup geschockt wurde, die Partie und konnte bereits nach wenigen Minuten durch einen blitzsauberen Konter in Person von Marcel Coetzee ins gegnerische Malfeld eintauchen. Kurz danach war es dann Armstrong, der nach einer gewonnen Gasse die Lücke in der RGH-Defensive fand und zum Versuch ablegen konnte. Der souverän kickende Parkinson erhöhte die Führung auf 14:0. Im weiteren Verlauf der Partie präsentierte sich der Klub, der durch zwei frühe Verletzungen von Kehoma Brenner und Robert Hittel gehandicapt war, als überlegene Mannschaft, vermochte es jedoch nicht wirklich zu glänzen. Die HRK-Defensive präsentierte sich gegen die aus allen Lagen angreifende RGH sattelfest und ließ in Halbzeit 1 keine einzige Versuchmöglichkeit zu. Im Gegenzug erhöhte der HRK durch Schramm und wieder Armstrong zum 26:0 Halbzeitstand.

In der 2. Halbzeit machte der Klub dann mit nahezu der ersten Aktion den Deckel drauf. Otto griff aus der eigenen 22 an und legte nach zwei durchbrochenen Tackles mustergültig auf Parkinson ab, der ohne Gegenwehr unter die Malstangen sprinten konnte. Schröder und Coetzee schraubten den HRK-Punktestand durch zwei wunderschön herausgespielte Versuche auf 47 Punkte, während die RGH durch zwei abgeblockte Kicks noch zu ihren wohlverdienten Ehrenversuchen kam.

Für den HRK war es der versöhnliche Abschluss einer sportlich herausragenden Saison, die durch den Ausschluss vom European Challenge Cup jedoch stark getrübt wird.

So spielte der Klub
1. Jörn Schröder 2. Kehoma Brenner (20. Kleebauer) 3. Benedikt Rehm (55. Geibel) 4. Michael Poppmeier (55. Vollenkemper) 5. Julio Rodriguez 6. Jaco Otto (55. Ball) 7. Sebastian Ferreira (65. Ulka) 8. Ayron Schramm 9. Sean Armstrong 10. Hagen Schulte 11. Robert Hittel (32. Lammers) 12 Raynor Parkinson 13. Steffen Liebig  14. Pierre Mathurin (75. Reincke) 15. Marcel Coetzee
16. Christopher Kleebauer 17. Loris Geibel 18. Timo Vollenkemper 19. Luis Ball 20. Markus Ulka 21. Felix Lammers 22. Matthias Reincke

Punkte für den Klub
Coetzee (14), Parkinson (13), Armstrong  (10) Schramm (5) Schröder (5)

2018-06-04T11:21:14+00:00