Brügge Boat Race 2018

Mit jeweils zwei Siegen und zweiten Plätzen starteten die Ruderer des HRK erfolgreich in die Regattasaison.

Am Wochenende des 3./4. März lud die Koninklijke Roeivereniging Brugge zum jährlichen „Boat Race“ über eine Distanz von 5 Kilometern ein. Angelehnt an den Wettstreit zwischen Oxford und Cambridge starten bei diesem Rennen am ersten Wettkampftag jeweils zwei Achter nebeneinander, wodurch gerade auf dem ersten Teil der Strecke spannende Bord-an-Bord Kämpfe entstehen. Im vergangenen November hatten bereits ein Frauen- und ein Männerachter während des Winterheads in Cambridge Blut geleckt und so wurde sich über den Winter intensiv auf den Ruderergometern, sowie im Kraftraum vorbereitet. Verstärkt wurde die Frauenmannschaft von einem Juniorinnen Zweier-Ohne um Helene Platten und Anne Mittenmayer (MRV), ergänzt durch Steuerfrau Alexandra Zawatzky. Ebenfalls dabei war auch ein leichter Männer Vierer-Ohne bestehend aus Sebastian Mesch, Lennard Reber, Nicolas Zorn und Berkay Günes, wobei letzterer zusätzlich einen verletzungsbedingten Ausfall im Männerachter kompensierte.

Während sich am Freitagabend der Bootstransport noch über zugeschneite Straßen kämpfte, konnte der Großteil des Teams im Bootshaus des Veranstalters das jährliche „Rowers-Dinner“ genießen, wozu traditionell alle teilnehmenden Ruderer am Vorabend der Regatta eingeladen werden. Glücklicherweise stiegen über Nacht die Temperaturen, so dass am Samstagmorgen vor den Rennen der eingefrorene Bootsanhänger und das Material vom Schnee befreit und gereinigt werden konnten. Auf dem Wasser machte der Frauenachter um Schlagfrau Ines Funke den Anfang und musste nur einen Achter aus Gent an sich vorbeiziehen lassen um in 21:31 Minuten als Zweiter ins Ziel zu fahren.  Am Nachmittag folgten die Männer, welche im Lauf der Masters mit starteten, da am Morgen Steuerfrau Elizabeth Robertson noch im Frauenachter ruderte und ein Doppelstart zeitlich nicht möglich war mit Schlagmann Christopher Herpel. Nach zwei vollzogenen Überholvorgängen kurbelten die HRKler auf den letzten 400 Metern die Schlagzahl noch einmal auf 37 Schläge pro Minute an und konnten in 19:03 Minuten die sechst schnellste Zeit des Tages  einfahren.

Nach dem ereignisreichen und reibungslos organisierten ersten Wettkampftag konnten das malerische Brügge, Waffeln und belgische Pommes genossen werden. Während die Achtermannschaften sich in vollen Zügen dem Kulturprogramm widmeten, standen für die Juniorinnen und den leichten Vierer Ausruhen und Vorbereitung für den zweiten Wettkampftag auf dem Plan. Schon am frühen Sonntagmorgen kämpfte sich der LM4- bei Sonnenschein über die 5 km Strecke. Genau wie schon der Frauenachter am Vortrag mussten sie ein Boot an sich vorbei ziehen lassen und ruderten auf Rang Zwei. Nachmittags ging es dann für die Juniorinnen, welche die Strecke bereits vom Vortag kannten, ins Boot. Im Zweier-Ohne kämpften sich Schlagfrau Anne Mittenmayer (MRV) und Helene Platten nach anfänglichen Steuerschwierigkeiten im neuen Boot zurück, schoben sich Schlag für Schlag an ihrer Konkurrenz vorbei und überquerten am Ende mit deutlichem Abstand die Ziellinie als erstes Boot ihrer Klasse. Auch Alexandra Zawatzky meisterte die 5 km im Einer als Leichtgewicht im Lauf der Schwergewichte souverän und erhielt ebenfalls die Goldmedaille. Mit diesen Erfolgen im Gepäck und um einiges an Rennerfahrung reicher machten sich die Mannschaften des HRK wieder auf den Weg in die Heimat. Bedanken möchten wir uns ganz herzlich für die Gastfreundschaft, die reibungslose Organisation durch die Veranstalter und die Unterstützung durch den Heidelberger Ruderklub, welcher uns die Teilnahme an diesem Event ermöglichte.

Es starteten im W8+: Maxime Krämer, Elizabeth Robertson, Charlotte  Münch, Linda Manhart, Katharina Peters, Anne Mittenmayer und Ines Funke, gesteuert von Alexandra Zawatzky.

Im M8+ starteten: Berkay Günes, Fabian Sölker, Jakob Mühlfelder, Paul Costea, Kevin Bähr, Christian Warnecke, Philipp Wessels und Christopher Herpel, gesteuert von Elizabeth Robertson.

2018-03-10T11:44:35+00:00